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Shopify als Kleinunternehmer: Rechnungen nach § 19 UStG richtig erstellen

Viele Shopify-Händler starten als Kleinunternehmer nach § 19 UStG: Wer unter den Umsatzgrenzen bleibt, weist keine Umsatzsteuer aus und führt keine ab. Das vereinfacht vieles — aber an die Rechnung stellt das Gesetz trotzdem klare Anforderungen.

Der Pflichthinweis

Eine Kleinunternehmer-Rechnung darf keine Umsatzsteuer ausweisen und muss auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung hinweisen, etwa: „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet." Fehlt der Hinweis, drohen Rückfragen; weist du versehentlich USt. aus, schuldest du sie nach § 14c UStG tatsächlich — ein teurer Klassiker.

Was sonst auf die Rechnung gehört

Typische Fehler im Shopify-Setup

Shopify selbst kennt die Kleinunternehmerregelung nicht. Häufige Fehler: Steuern im Shop aktiv, sodass Belege USt. ausweisen; Apps, die den § 19-Hinweis nicht unterstützen; und Rechnungsnummern, die der Bestellnummer folgen und damit Lücken haben. Prüfe deine Rechnungs-App daraufhin, ob sie einen echten Kleinunternehmer-Modus hat — also USt.-Ausweis unterdrückt und den Pflichthinweis automatisch ergänzt.

Wechsel zur Regelbesteuerung

Überschreitest du die Umsatzgrenze, wechselst du zur Regelbesteuerung — ab dann gehören USt.-Sätze (19 % / 7 %) und der Steuerbetrag je Satz auf jede Rechnung. Gut, wenn die App beides beherrscht und der Wechsel ein einziger Schalter ist.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Verbindliche Auskünfte erteilt Ihr Steuerberater.

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